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Montag, 30. Juni 2014

Playliste 30. Juni

Die heutige Playliste ist recht eine multinationale Arbeit.... die Tschechoslowakische Retro Grooves aus der 70-er - 80-er Haren gemischt von einem DJ aus Ungarn. Eine sehr gute Kompilation für alle Liebhaber der Retrogrooves und Jazzfunk.
... übrigens man kann es auch downloaden und zwar unter dieser Adresse:
Music For Ironing ...
schauen sie mal da gibt es viel Gutes!


01 – MAHAGON - Dny, Mesice A Roky
02 – JANA KOBKOVA & JAZZ Q - Zly sen
03 – PETR NOWAK - Spinavy raj chudych
04 – COMBO FH - Koko a Bucka
05 – PETR A PAVEL - Orm-Riviera
06 – COMBO FH - Je za deset minut, pardale
07 – PETR SPALENY - Pisen stareho mladence
08 – ENERGIT - Mobilis In Mobili
09 – GATTCH - Celý kraj
10 – MAHAGON - Pisecne Presypy
11 – CERNOCH - Procitnuti
12 – COLLEGIUM MUSICUM - Hommage Á J.S. Bach
13 – GATTCH - Narodenie
14 – BOHEMIA - Co mi brani
15 – JAZZ CELULA - Probuzeni
16 – PETR FLYN & JAZZ Q - Prazske boogie
17 – JAZZ Q - Silvestr na Bastirne

Montag, 2. Juni 2014

Playlist 2. Juni

1. A LAMA DALAY - De ja vu
2. BIKINI - Közeli helyeken
3. KONCZ SZUSZA - Visz a vonat
4. BIKINI - Nehéz a dolga
5. A LAMA DALAY -Francia
6. BUDAPEST BAR - Troli-trolibuszra vártam én
7. BUDAPEST BAR - Multimilliomos jazzdobos
8. KONCZ SZUSZA - Valaki kell, hogy szeressen
9. A LAMA DALAY - Strand
10. BIKINI - Fagyi
11. KONCZ SZUSZA - Én nem tudtam azt kérem
12. BUDAPEST BAR - Ákom-bákom
13. BUDAPEST BAR - Money, money, money
14. A LAMA DALAY - Break on through
15. BIKINI - ...Adj helyet
16. BUDAPEST BAR - Dél-Amerika
17. BUDAPEST BAR -Mr. Alkohol
18. SZUSZA KONCZ - Te voltál
19. M7 - Nincs arra szo (Jupapapa)

SLAVONIC DANCES 2. Juni. 2014. Hungarian Retro Mix by Bogdan on Mixcloud

Montag, 20. Mai 2013

SF - Wahr oder nicht? Oder westliche Musik und ostliche Jugend.

Das Wetter ist mies.... zuhause sitzen und youtube surfen...

Die westlicher, oder vielleicht genauer gesagt Amerikanische Musik und die Jugendliche hinter dem Eisernen Vorhang. Vor kurzem gab es eine Serie von Artikeln in deutschen Zeitungen über DEPECHE MODE und ihre Fans in der DDR (z.B. hier in Die Zeit) und mir fiel etwas ein...
....der gute alte sowjetische SF-Film MOSKVA - KASSIOPEIA.
Sieben Pioneeren, d.h Jugendliche im Alter bis 14 Jahre fliegen (im Film sind sie 13, glaube ich) in Weltall zu einer der Planeten von Kassiopeia fliegen um dort einer bedrohten Zivilization zu helfen. Sie kommen da und fetstellen, daß die Roboter die ganze Welt unter Kontrolle halten indem sie alle Menschen in einer Art Trance versetzen und euforisch machen mit Hilfe verschiedenen Getränke und Gehirnwäsche... Skynet made in UdSSR!
Mehr noch sie benutzen der sogennanten "Anruf der Roboter" um Menschen einzulocken. Dieser Ruf ist nicht anderes als Psychodelische Musik, die damals am Ender der 60-er und Anfang der 70-er sehr verbreitet war.
So sieht es aus wenn ein Mensch von Kassiopeia der Ruf der Roboter hört....

...einfach köstlich auch die Musik, und der Tanz! Nicht Wahr?!
Noch 20 Jahre bis zum allgemeinen Technowahnsinn!
Natürlich für die sowjetische Pioneere ist diese Musik vollig harmlos, weil sie von einer gesunder Gesellschaft (Planeten) kommen. Wie es sich gehört, am Ende sind die böse Roboter besiegt, und auf der Planeten bleiben nun die Menschen und die gute, sprich ältere Bauart, Roboter. Die Jungpioneere fliegen zurück zu Erde.
Der zweiteilige Film wird in diesem Jahr 40 Jahre alt und ist bis jetzt sehr beliebt bei den SF-Fans in Russland.
Es gibt eine Halboffizielle Seite für die Fans - otroki.druid.ru
Hier ist der nicht offizielle Trailer, made by Fans im Jahr 2010!!!


Bei Youtube findet man zwei Teile des Filmes in sehr gutem Qualität, allerdings, leider, nur auf Russisch
Teil 1 MOSKVA - KASSIOPEIA


Teil 2 OTROKI VO VSELENNOY ( Junglings im Weltall)


Soweit zur westliche, bzw. amerikanische Musik und der Jugend hinter dem Eisernen Vorhang. 
Wie man es sieht die Sowjetische Jugend is doch dem westlichen Ruf der Roboter verfallen genau wie der Außerirdische Agapid aus dem Film, und es gibt kein Moral drin, vielleicht nur DAS?

Montag, 1. April 2013

Playlist 1. April - No Joke - Just Baltic

Die heutige Playliste stammt von einem russischen DJ namens ZENCD. Vor zwei Jahren habe ich schon etwas von ihm gepostet. hier und hier. Das waren die Kompilationen mit ukrainischen Ethno-Pop Bands aus der 70-er.. Jetzt kommen die Bands und Orchestren aus dem Baltischen Raum, d.h. aus Estland, Lettland und Litauen. Bossa Baltica so heißt dieses Mix und weil es noch ein Bischen Zeit übrig blieb, legte ich schlicht eine estnische Plate dazu, die die Band TONAADOS im Jahr 1979 aufgenommen hat, speziell zu den Olympischen Speilen in Moskau. Da es damals in Tallinn die olimpische Segelnwettbewerbe stattgefunden haben, wurden die Tracks speziell nach dem Jachten Klassen gennant... Soling, Finn etc.

1. Larisa Mondrusa - Intro
2. Marju Kuut - Neile, kes on sundinud mais
3. Collage - Bossanova hing
4. Mindaugas Tamosiunas Orchestra - Saulelydis
5. Els Himma - Tutarlaps Ipanemast
6. Marju Kuut - Corcovado
7. Els Himma - Janu
8. Gulli Chokheli - Na svidanii
9. Danute Neimontaite - Vėjas Man Pasakė
10. B.Grobulskis, R.Skucaite - Ramuma
11. Eolika -Ābeles zied
12.  Marju Kuut - Mind veel ei ole
13. Els Himma - Vii mind kuule
14. Gulli Chokheli - Zov moria
15. Marju Kuut - Se tantsi sambat
16. Els Himma - Samba
17. Alexey Kozlov's Ensemble - Nasha bossa nova
18. Romualdas Grabštas Ensemble - Bosanova
19. Tornaado - Tornaado
20. Tornaado - Soling
21. Tornaado - Lendav Hollandlane
22. Tornaado - Star
23. Tornaado - Jahiklass 470
24. Tornaado - Finn

Das Album von TORNAADO als Mini LP-Rip kann man bei dem alten Blog von ZENCD downloaden:
Soviet Groove bei Opera
Und das ist der neue Blog von ZENCD: SovietGroove.com

Mittwoch, 13. März 2013

Dschinghis Khan will Bayern erobern!

Ein Schlagzeuger rockt die CSU  - Titelt heute die Badische Zeitung

Leslie Mandoki, früher einmal Sänger der Band Dschinghis Khan, kandidiert für den bayerischen Landtag – eines von vielen Zeichen für die Modernisierung der Partei......

....Wer hier warten muss, dem wird nicht langweilig. Eine Mitarbeiterin geleitet ins Privatkino, ein ans Haus angebauter Container – zehn rote, komfortable Sitze in drei Reihen darin, eine große Leinwand. Sehr edel, der Film beginnt. In Videosequenzen wird gerockt, Blues gespielt, bombastische Pop-Klangteppiche nehmen den Raum ein. Ein Klassiker nach dem anderen: Locomotive Breath, Papa was a Rolling Stone, Smoke on the Water. ......HIER WEITER LESEN

  DSCHINGHIS KHAN In Star Trek Dekorationen... ich glaube, der künftige Bayrische Landtagsabgeordnete derjenige ist, der am Ende in die Knie geht...
 ...LESLIE MANOKI damals und heute...
Falls die "BZ" Link nicht funktioniert hier ist noch ein von eine andere "badische" namens
"Bitigheimer Zeitung" . Inhalt ist identisch!

Wikipedia zum LESLIE MANDOKI
Offizielle Websete von LESLIE MANDOKI




Freitag, 8. Februar 2013

Playlist 04. Februar

Slavonic Dances 4. Februar 2013 by Bogdan on Mixcloud


1. AIDA VEDISHCHEVA - Gololed
2. LARISA MONDRUS - Ryzhiy paren'
3. VALERIY OBODZINSKIY - Vostochnaya pesnya
4. MARIYA KODRYANU - Smeshnoy parenek
5. VLADIMIR MAKAROV - Naschet shuby
6. MARIYA PAKHOMENKO - A sneg idet
7. AIDA VEDISHCHEVA - Dorozhnaya
8. VLADIMIR MAKAROV - Poslednyaya elektrichka
9. MUSLIM MAGOMAEV - Chertovo koleso
10. AIDA VEDISHCHEVA - Pesenka o medvedyakh
11. VALERIY OBODZINSKIY - Eti glaza naprotiv
12. LARISA MONDRUS - Chudo - eto ty
13. MARIYA PAKHOMENKO - Stoyat devchonki
14. VLADIMIR MAKAROV - Za tumanom
15. VLADIMIR MULERMAN - Zebegi na pyat' minut
16. LARISA MONDRUS - Snezhinka
17. VLADIMIR MULERMAN - Malen'kaya zima
18. NINA BRODSKAYA - Esli ty slovechko skazhesh' mne
19. MARIYA LUKACH - Moy yanvar'
20. EDITA P'EKHA - Prichal
21. VALERIY OBODZINSKIY - Lyubov' vozvratitsya k tebe




Montag, 31. Dezember 2012

Playlist 31. Dezember


Die heutige Playliste wurde in Ungarn prodiziert! Ich habe bereits über den Blog MUSIC FOR IRONING geschrieben. Da findet man viel interesantes aus der ehemaligen Ostblok und nicht nur. Die Kompilationen und Mixe. Der heutige Mix heisst Szovjet esztrád oder Советская Эстрада oder Soviet Estrade


Hinter dieser "Tschajka"-Limusine gibt es eine Link zur Originalseite des Mixes, wo man ihn downloaden kann.

01. DISCO – Theme from SWAT (1979)
02. QAYA – Vokaliz (1974)
03.  RAIMONDS PAULS – Japanase Dance Act (1971)
04. ROCK ATELYE – Ya Pel Kogda Letal (Raspakhni Okno) (1981)
05. ARGONAVTY SMEYUSCIESYA – Delfiny
06. LATVIAN TELEVISION AND RADIO LIGHT MUSIC ORCHESTRA – Beat (1975)
07. V. BABUSHKIN – Theme from Nu Pogodi (1968)
08. KONSTANTIN ORBELIAN'S ORCHESTRA – Dilizhan
09. VILNIAUS PLOKSTELIU IRASU STUDIJOS PRAMOGINES MUZIKOS ORKESTRAS – Saulelydis Bosanova (1978)
10. Unknown Artist – Unknown Title
11. QAYA – Yayligim (1974)
12. ARAI – Aruana
13. DISCO – Priglashenie (1978)
14. ALEKSEY RIBNIKOV – Vocal Improvisation
15. MODO – Kustiba (1977)
16. QAYA – Aman Yar (1976)
17. RAIMONDS PAULS – Sister Carrie Prologue (1979)
18. DISCO – Orchestra (1978)
19. MELODIYA ENSEMBLE AND GRADSKY– Romance for Lovers – The Manoeuvres (1974)
20. ORIZONT – U Melnizy (1978)

Einen Guten Rutsch ins Neuen Jahr! Happy New year! Boldog új évet! Срећна Нова Година! З Новим роком! Sretna Nova godina! С Новым годом! La mulți ani! Šťastný Nový Rok! Честита Нова Година!
Naujųjų Metų!

Freitag, 14. Dezember 2012

Die Ungarische Stunde von Suhov

Der ungarische DJ und Produzent SUHOV (sprich SCHuhov!) ist hierzulande vielleicht noch nicht so bekannt, aber für alle die auf Retrobeats stehen und wissen wer YONDERBOI ist, ist auch SUHOV seit einige Zeit ein Geheimtip. In Ungarn hat er schon seit langen sein Respekt verdient.

Wie YONDERBOI kommt auch SUHOV aus der Provinz, in seinem Fall aus Szeged, der drittgrössten Stadt des Landes aus Dreiländereck zwischen Ungarn, Serbien und Rumänien. Auch wie YONDERBOY ist SUHOV von der Musik der 70-ern beieinflüsst. Sie war damals in Ungarn nicht nur gut sondern Supergut, und die Namen wie OMEGA, KATI KOVACZ oder NEOTON konnte man nicht nur hinter dem Eisernen Vorhang hören. Hier aber enden sich die Ähnlichkeiten und die Unterschiede beginnen. Anders als YONDERBOI, der nach seinem Debuterfolg eine Band gründete und als Rockstar bei Festivals auftritt, bleibt SUHOV weiter eher ein Loopsbastler und ist als DJ tätig, dazu führt er noch eine Radiosendung in Szeget.
Für alle die, die Mixe vom polnisch-canadischen Produzenten 77CUTS und seine Reihe "Fonoteka 77. Nagrania" gern hören, ist SUHOV sein ungarischer Pendant.Im Unterschied zum 77 CUTS produziert SUHOV aber auch eigene Kompositionen und Alben.

Seine Mixe kann man auf Mixcloud geniessen, da liegt eigentlich ganzes Spektrum seines Musikmachens: Radiosendungen , Mixcompilationen, Eigenstücke etc.
Natürlich wie viele moderne Musiker hat SUHOV noch ein paar andere Webauftritte z.B. bei Bandcamp oder Myspace oder Youtube etc.
Ausserdem veröffentlicht SUHOV seine Musik auf einem Netlabel namens "BudaBeats", wo alle Alben zum freien Download bereitstehen. Also meine Empfelung hingehen und gucken bzw. hören!

Unter allen diesen Links verbirgt sich so viele gute Musik, dass es eigentlich keinen Sinn macht noch was hörbares hinzustellen... deswegen bleibt es hier eine tolle Kompilation der ungarische Popmusik aus der 70-ern, natürlich von SUHOV eigenhändig gemischt und entsprechend "Magyaróra" d.h. "Ungarischstunde" genannt!



Hier bei FREEMUSIKARCHIV.ORG gibt es zwei Alben vom SUHOV also, 24 Tracks FREI!


Mittwoch, 5. Dezember 2012

"Leningrad am Abend"

Erst im Oktober gab es "Ryba" das Album der russische Band LENINGRAD ...und noch ein Geschenk für alle Fans diese Band - ganz frei und unverbindlich präsentieren die Musiker das neue Album "Вечерний Ленинград / Leningrad am Abend".

Zum Download hier oder einfach auf das Bild clicken.
Es gibt auch eine Vorhörfunktion und ein Zip. Datei.


So ein Fernsehertestbild sahen die Sowjetbürger in den 60-70 Jahren etwa nach 23:00, bzw nach 24:00, dazu gab's die Musik, die ab und zu ließ man einfach so laufen wie Radio aber ohne jegliche Moderatoren, und Propaganda... Natürlich wussten damals die Sowjetbürger auch der kleine SERGEY SHNUROV (geboren in 1973), der Frontman von LENINGRAD  nicht, dass diese Musik Easy Listening heisst. Jetzt aber, als ein der grossten Popstars der russische Musik hat er zusammen mit seine Band die instrumentale Versionen von LENINGRAD Hits gerade auf diese Art rein instrumental aufgenommen und ganz frei ins Netz gestellt. Ein ruhiges Album mit schönen Melodien so etwa wie bei MARTIN BÖTTCHER & Co.
Die LENINGRAD Fans sind zufrieden alle andere auch, weil der SHNUR (SERGEY SHNUROV) hier nicht schimpft, nicht singt, nicht schreit.... viellecht kann man da aber seine Bassgitare hören. 
Ein schöner Geschenk zum Nikolaustag also!

P.S. übrigens  "Вечерний Ленинград / Leningrad am Abend" hieß auch die erste bolschewistische Abendzeitung die kurz vor Oktoberrevolution zum ersten mal in damaligen Petrograd erschien. Damals unter dem Namen "Arbeiter und Soldat" heute heisst sie "Petersburg am Abend"



Donnerstag, 15. November 2012

Music For Ironing - tolle Grooves aus der 70's


Was wird wenn man den Eiserne Vorhang zu bügeln beginnt? Ehrlich gesagt weiss ich selber nicht, aber bei MUSIC FOR IRONING
Blog aus Ungarn findet mal viele tolle Tunes aus der Zeiten als der schon erwähnte Vorhang noch nicht verrostet war, also aus der 50's, 60's und 70's. Seit drei Jahren wird dieser Blog geführt und sein Autor stellt dort die eigene Kompilationen und Mixe. Da gibt es nicht nur Osteuropäische Musik, es lohnt sich auch hinzuschauen wenn sie auf gutem Jazz oder Latinomusik stehen... Ich liebe aber die gute alte Musik aus Osteuropa und da gibt es was lekeres. Zum Beispiel:


und und und...
es gibt sogar eine gute Sammlung von Sovjetischen Grooves aus der 70's! Mann kann downloaden und geniessen..

als Vorgeschmack hier gibt es zwei Ausschnitte aus dem ungarischen Film "Eltávozott Nap" (der internationale Titel "The Girl") aus dem Jahr 1968. In der Hauptrolle spielte die damals 24-jährige KATI KOVACS und die Band ILLES.





Dienstag, 10. Mai 2011

Fonoteka 77 - Polnische Retro-Lounge

Als ich mich auf diesen Blog gestoßen habe, war mir gleich klar - es ist etwas Besonderes, etwas Großeres!!! Schon seines Deseigns wegen! Auf jeden Fall was so optisch aussieht, kann seher seltern schlecht sein, meiner Meinung nach.

Ich bin ein großer Fan von Musik made in Poland, egal aus welchem Jahrzehnt, ob 50's-60's, 80's-90's oder 00's-..... Hier haben wir eine ganze menge hervoragende Musik aus der 70's. Schon die Covers verraten uns, was sich dahinter steckt - Lounge und Ambient von feinsten, diese ganzen Orchestern von polnische Fernseher, Jazzorchestern, schöne Stimmen, schöne Sprache!
Dahinter steckt DJ Paweł Falkowski alias 77cut, er hat das ganze Projeckt konzepert und entwickelt, er hat dieMixe und Kompilationen gemacht. Es gibt zwei Arts von Mixen: die eigentliche 70's Musik, sehr fein mit viel gefühl erschafenes Atmosphere aus alten Liedern, legendären polnishen Jazz, Filmen, Fernseher- und Radio- Moderationen etc. und zwar etwa 70 Minuten Nonstop! Sie tragen die einfachen Namen ESTRADA NAGRANIA: Fonoteka 1, 2, 3,... die aktuelle Ausgabe ist die Nummer 6. Dazu gibt es noch die Mixe ESTRADA NAGRANIA: Fonoteka (Remixed) es gibt auch 6 Nummer davon, und da wo dieses (Remixed) steht, geht es schon um die moderne Musik, neben der 70-er hört man hier viel von heutigen polnishen Electronic und Hip-hop.
Eigentlich es ist jedermans Geschmackssache, ich persönlich bevrozuge die Retromixe.
Downloaden kann man alles frei von verschiedenn fileservers.

Also:
FONOTEKA 77 - http://fonoteka77.blogspot.com/
Offizielle Seite von 77Cuts - http://77cuts.com/
77Cuts am Discogs - http://www.discogs.com/artist/77+Cuts
Paweł Falkowski - Twitter - http://twitter.com/#!/77cuts

und zum schluß noch ein Kleines Video vo 77Cuts

Donnerstag, 17. März 2011

Ukrainian Groove Part 2

zencd hat die zweite Folge von Ukrainian Grooves by mixcloud veröffentlicht. Die erste liegt hier bei mir oder bei mixcloud hier Hier werden schon die von der erste Ausgabe bekannte Namen benutzt plus zwei neuen die polnische Band NO TO CO und die ukrainisch-moldavische Megapopstar SOFIA ROTARU, wobei die Polen singen der ukrainische Hit aller Zeiten "Tscherwona Ruta / Rote Ruta", das Lied das im Jahr 1968 von Volodymir Ivasyuk geschrieben wurde und die ganze ukrainische Popmusik geprägt hat, dieser Einfluß geht so weit, daß das grosste ukrainische Popmusikfetival bis jetzt dieser Name trägt. Hier ist ein Video aus gleichnamigen Musikfilm "Tscherwona Ruta" aus dem Jahr 1971.

Wie man sieht, bzw. hört die polnische Version ist eine richtige Rockversion, und genau hier liegt die unterschied zwischen damaligen Polen und damaligen Ukraine samt der ganzen UdSSR, wo die Rockmusik inoffiziell verboten war. Inoffiziell heißt daß für sich Musiker könnten spielen was sie wollten, mit Rockmusik war aber der Zutritt zu staatlichen Label (es gab ja nur einen), Radio- TV-Auftriten etc. ein Tabu.


Und jetzt das Mix von zencd:

Sonntag, 6. März 2011

Ukrainian Groove Part 1


Ein petersburger DJ hat das zusammengemixt und als User zencd bei mixcloud.com gepostet. Eine tolle Kompilation von ukrainischen Funk aus der 70-er Jahren. Natürlich sind alle Bands aus der Westukraine, Kyiv war damals schon russifiziert und orientirte sich auf Moskau ganau wie heute. Nur die Band KOBZA war aus der Hauptstadt, alle anderen aus L'viv, Tscherniwzi, Ivano-Frankivs'k, Ternopil'. Die Westukrainer haben aber die Grenzen in der Nähe gehabt, die Grenzen zum Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, dadurch haben sie mehr oder weniger direkten Zugang zu westlicher Musik und das hört man gleich. Man muß auch gleich dazu sagen daß es die offiziellen Bands waren, die sogenannten VIAs (vom russischen Vokalno Instrumentalnyj Ansambl'/Vokal und Instrumental Ansamble), die hatten ihre Konzerte, TV und Radio Auftritte und sogar die Schallplatten.
In der Playliste von zencd findet man wohl die bekanntesten westukrainischen Bands dieser Zeit: ARNIKA, KOBZA, SMERICHKA, VODOHRAJ, VIZERUNKI SHLYAKHIV etc. In ARNIKA spielte zum Beispiel der junge Viktor Morozov der ukrainische Übersetzer von "Harry Potter" uber ihn habe ich schon mal hier geschrieben. Viel Spaß also mit den rären ukrainischen Grooves der 70-er....



Downloaden kann man der ganze Mix direkt von hier http://www.sendspace.com/file/m4s00f

Montag, 22. März 2010

Mr. Trololo man aus St.Petersburg

Wer könnte es sich vorstellen, daß ein alter sovietischer Schalger ohne Wörter zum internationalen Internetmegahit aufsteigt. Es ist aber Wahr! Das Lied aus dem Jahr 1966 sammelte in nur 2 Tagen über 2 millionen Zuschauer bei Youtube, hauptsächlich aus den U.S.A. und England. Es entstand eine Weltweite Fangemeinde des Mr. Trololo man, man spricht über seine Amerika Tour. Der Sänger Edward Hill (Eduard auf Russisch) war ein großer Star der sovietischen Schlager Ende 60-er 70-er Jahren heute ist er 75 Jahtre alt und lebt immer noch in seiner Heimatstadt St.Petersburg. Hier ist er in einer Reportage vom russischen Fenseher zum seinem Phänomen:

und hier ist das Original des Liedes das bringt die Weltinternetgemeinschaft aus dem Häusschen.

Was ich sehr witzig finde an dieser ganzer Geschichte, ist das, daß Lied "Wie glücklich ich bin, ich kehre Heim zurück" ursprunglich ein Text hatte, und zwar über ein Cowboy, eine Art lonesome Lucky Luke am Ende des Comics, der nach einer lange ebenteurliche Reise reitet fröhlich zu seiner Mary-Lou oder wie hießen da die echte Cowboysmädchen und singt. Vielleicht deswegen ist das Lied gerade in Englischsprachigen Raum so populär geworden. Es war aber die Sovietische Zensur, die damals es nicht erlaubte solche Klasenfeindliche Texte zu singen, so blieb nur die Melodie vom Komponist Arkady Ostrowsky und der Charme samt Sängerkunst von Edward Hill. Das Lied war damals, mehr als vor 40 Jahren sehr populär in Soviet Union und jetzt macht es ein Inglourious Bastard Christof Waltz populär auch in Deutschland.