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Montag, 29. September 2014

GAAMER im Kommunalen Kino Freiburg

Für die Freilassung von Oleg Sentsov!


Am 11. Mai 2014 wurde der auf der Krim lebende ukrainische Filmemacher OLEG SENTSOV (*1976) durch den russischen Geheimdienst FSB in seiner Wohnung verhaftet und nach Moskau ausgeflogen. Seither befindet er sich Untersuchungshaft, die Anklage lautet: Planung terroristischer Aktionen auf der Krim.
Mit der Aufführung von Sentsovs Spielfilmdebüt „Gaamer“ protestieren wir gegen diesen Willkürakt und rufen zur Unterstützung des Regisseurs auf.
Die Europäische Filmakademie hat einen Fonds ins Leben gerufen, um den Ukrainer zu unterstützen. Aufmerksamkeit und Geld - laut der Europäischen Filmakademie (EFA) sind das die zwei Dinge, mit denen
OLEG SENTSOV  in seiner jetzigen Situation geholfen werden könne. Für beides soll der Fonds, den die EFA am Freitag (11.07.2014) eingerichtet hat, sorgen. Das Kommunale Kino Freiburg wird wie das Berliner Kino in der Brotfabrik alle Einnahmen der Kinovorstellung von GAAMER in diesen Soli-Fonds einzahlen, die Produzentin des Films verzichtet ebenfalls auf Ihre Beteiligung an den Einnahmen. 

Das Kommunale Kinob Freiburg zeigt den Film von OLEG SENTSOV
ГАМЕР / GAAMER
am Donnerstag 2. Oktober um 19:30
und Freitag 3. Oktober um 22:00


Der Film wird gezeigt in der originale Fassung: Russisch mit Englischen Untertiteln. 

Der junge Alex lebt bei seiner Mutter, doch eigentlich ist er dort genauso wenig anwesend wie in der technischen Schule, die er besuchen sollte. Was ihn beschäftigt, ihn ständig umtreibt, ist die virtuelle Welt des PC-Spiels ‚Quake’. In ihm ist ‚Koss’, so Alex’ Spielername, ein Meister und wird von den jüngeren und unerfahreneren Gamern, die er ein ums andere Mal besiegt, bewundert. Während ihn sein sonstiges Leben kaum zu interessieren scheint, verbringt er jede freie Minute vor dem Computerbildschirm und kommt mit seinem enormen Ehrgeiz immer weiter: Ein begehrtes Spielerteam nimmt ihn auf, bald reist er auf internationale Turniere, gewinnt Pokale und wird zu einer kleinen Berühmtheit in der Szene. Doch irgendetwas fehlt. Hinter seiner gleichgültigen Fassade erhält die Leidenschaft für das Spiel erste Risse. Und wie soll man mit Niederlagen umgehen, wenn es immer ums Gewinnen geht? Ein Coming-of-Age-Drama aus der Ukraine in semidokumentarischem Stil, das sich mit Wertungen zurückhält. Der Regiedebütant Oleg Sentsov zeichnet das packende und ebenso nachdenkliche Porträt eines jungen Mannes, der in seiner Gamerwelt gefangen scheint wie in einer nicht enden wollenden Kindheit. (GoEast Wiesbaden)

Die gesammten Einnahmen von diesen zwei Vorführungen gehen an der Sonder-Fond der Europäischen Filmakademie für OLEG SENTSOV. Um Spenden wird auch gebeten!




Sonntag, 30. Dezember 2012

"Der zerbrochene Klang" im Kommunalen Kino


Der deutsche Dokumentarfilm "Der zerbrochene Klang" über die suche nach einer verlorenen Musik in Bessarabien wird wieder gezeigt im Kommunalen Kino Freiburg. Der Film lief dort schon zwei mal im April und im Oktober dieses Jahres und war so erfolgsreich, daß man in nochmal wiederholen möchte! Wer, also ihn noch nicht gesehen hat und gerne über osteuropäische Musik erahren möchte, hat noch eine Chance bekommen.


Kurz über den Film:

In Radu Mihaileanus Film ,Zug des Lebens‘ gibt es eine Szene, in der jiddische und Roma-Musiker aufeinanderstoßen und einen wilden musikalischen Dialog beginnen.
Was im Film romantisierend dargestellt wird, gabe es damals wirklich. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierte diese Mischung in Bessarabien (dem heutigen Moldawien entsprechend) und stellte einen musikalischen Höhepunkt dar, der von der deutschen Russlandinvasion und den sie begleitenden „Säuberungen“ ausgelöscht wurde. Niemand kann heute mit Bestimmtheit sagen, wie die Musik der gemischten Ensembles damals geklungen hat.
Musik-Wissenschaftler Alan Bern will diesen Schritt heute nachvollziehen mit einem Orchester aus Klezmer- und Roma-Musikern („The Other Europeans“). Der Film von Yvonne und Wolfgang Andrä zeigt die Arbeit dieses Orchesters, das zu dieser Zeit aus acht Klezmer-Musikern und sechs Lautari-Spielern bestand, und erzählt detailreich von diesem menschlich und musikalisch spannenden Forschungsprojekt, dessen Ausgang offen ist..

Trailer:



Wer nicht wil ins Kino gehen kann den Film ganz locker jetzt via Internet Stream anschauen oder eine DVD bestellen. Einfach auf den Filmlogo drucken.... da geht es nämlich zur Offizielle Filmseite wo noch viel Interrssanntes gibt, Info, Kritik, Fotos, Plakate etc....


Kinotermine im Kommunalen Kino Freiburg:

Mittwoch, 2. Januar 19:30
Sonntag, 6. Januar 17:30

Die Originalsprachen sind Englisch und Rumänisch mit den deutschen Untertiteln. Länge - 122 min.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

PERIFERIC - heute und morgen im KoKi

...und wieder mal ein Film aus Rumänien wird gezeigt im Kommunalen Kino Freiburg!
PERIFERIC von Bogdan George Apetri läuft heute am

Donnerstag 13. Dezember um 19:30
und morgen am
Freitag 14. Dezember 21:45

Trailer mit Englischen Untertiteln


Der österreichiche Filmmagazin RAY über diesen Film:
"PERIFERIC ist ein Werk voll Unruhe, das einen weniger durch die Sympathien seiner Akteure als deren ohnmächtige Kraft packt. Der Film setzt jene ästhetischen Merkmale fort, über die sich jüngst rumänische Filme präsentiert haben. Offene Bildräume, eine Handkamera, die sich selbst nicht in Szene setzt (wie etwa bei den Brüdern Dardenne), nüchterne, im Alltag verhaftete Settings, Milieubeschreibungen näher an der (unteren) bürgerlichen Schicht als an verelendeten Milieus; strukturelle patriarchale Gewalt, der die Ehefrau und Kinder sich einzig entgegenstellen oder fügen können; stringente Handlungsabläufe ohne komplexe Dramaturgien, die am Ende künstlich geschlossen werden müssten; keine Zeitsprünge; Dialoge, deren Bedeutung nicht allein im konkreten Wort, sondern auch in der Rhythmisierung des Films zu liegen scheinen"

Hier ist der Kurzinhalt aus dem Kokiprogramm:
"Als Matilda einen Tag Freigang aus dem Gefängnis erhält, beschließt sie, das Land zu verlassen. Bis zum Abend muss sie ihre Flucht organisiert haben. Mit wilder Entschlossenheit konfrontiert sie sich mit ihrer Familie, ihrem ehemaligen Freund, ihrem kleinen Sohn. Ihre ganze Energie, ihr Überlebenskampf, ihre Liebe fließen in diesen einzigen Tag, als wäre er ihr letzter.
PERIFERIC ist eine unsentimentale Studie über das heutige Rumänien, über die Peripherie Europas und eine Frau, die versucht, darin einen Platz zu finden.
 Das zentrale Ereignis dieses Films ist die faszinierende Ana Ularu in der Rolle Matildas, eine Schauspielerin von ungeheurer Präsenz und Sensibilität."

Der Film wird natürlich in Originalsprache mit den deutschen Untertiteln gezeigt!


Sonntag, 25. November 2012

"LIMONOW" - Eine Lesung in Freiburg

Wim Wenders wollte sein Debütroman noch anfang der 80er  verfilmen, aus verschiedenen Gründen klappte es damals nicht. 30 Jahre spätert hat ein Französe seine Biografie geschrieben und erhielt dafür eine der grössten literarischen Auszeichnungen in Frankreich - Prix de la langue française. Eduard Limonow der russische Dichter, Schriftsteller Politiker und Dissident.

Eduard Limonow in den 70er.
Eine Reportage hätte es werden sollen, dann wurde es zum preisgekrönten Bestseller: Emmanuel Carrères Romanbiographie über Eduard Limonow, den russischen Undergroundhelden, Autor, Abenteurer und politischen Aktivisten der Putinjahre, der sich linker wie rechter Programme zu bedienen scheint. Carrère, der Limonow mehrmals begegnet ist, nähert sich mit der Ambivalenz des französischen Intellektuellen: fasziniert, abgestoßen und immer wieder bereit, sich mitreißen zu lassen, skizziert er eine schillernde und zugleich fragwürdige Persönlichkeit: Charkow, Moskau, New York, Paris, Sarajewo: wo begann das vorige Jahrhundert und was ist mit Russland und der Welt seit den Zeiten des Postkommunismus passiert?
 Limonow heute
Emmanuel Carrère, geboren 1957 in Paris, ist Schriftsteller, Filmproduzent und Drehbuchautor. Für seinen Roman Limonov erhielt er 2011 die französischen Literaturpreise Prix Renaudot und Prix de la langue française. 
Am Dienstag, 27.11. um 20 Uhr liest Alten Wiehre Bahnhof
die deutsche Übersetzerin des Buches Claudia Hamm. 
Die Lesung kosten € 5,- ermäßigt € 4,- 
Danach zeigt noch das KoKi ein Film von Carrère "RETOUR À KOTELNITCH" , den kann ich aber eher für die Hardcore-Russia-Fans empfehlen, die Lesung entgegen verspircht sehr Interreessant zu werden.

und noch ein paar interessante Links zum Themaa:


 

Mittwoch, 11. Januar 2012

Russischer Film "How I Endet This Summer"

Noch zwei mal wird im Freiburger Kommunalen Kino gezeigt der neue russische Film "How I endet this summer"

Hier ist der Trailer:

Und ein paar Links zum Film:
in der Wikipedia
in der IMDB
Hier kann man den Film auf Russisch online kostenlos und ohne Registrierung anschauen - garantiert ohne Untertitel :) (Die Seite ist nur auf Russisch) Как я провёл этим летом (2010)

Die übriggebliebene Kinotermine im KoKi Freiburg:

Donnerstag, 12.01.2012 19:30
Sonntag, 15.01.2012 17:30


Für manche unvorbereitete Dichter und Denker mag der Film ehe strange wirken, Ich habe persönlich schon zwei Diskussionen gahabt mit den Menschen die meinten: wie es überhaupt möglich wäre? und sowas könnte gar nicht passieren, weil....
Na ja "How I endet this summer" ist gewiss kein Lieblingsfilm von mir und ich würde ihn nicht noch einaml in abgesehener Zeit gucken, deswegen ist er aber nicht weniger spannend und dazu gibt es dort noch die wunderschöne Bilder der nordlichen Natur, was man in der alten UdSSR schlicht als "Romantik" bezeichnet hat.
Die Filme aus Russland sind sehr selten hier in Freiburg zu sehen und ich würde sogar behaupten wenn es irgendwelche Filme von dort kommen, dann sind es solche Filme. Ob das KoKi, und die deutsche Kinoverleihe suchen klischeemässige Filme aus Russland gezielt aus, oder die Russen drehen gerne Filme, die ein bestimmtes Bild von Russland im Ausland vermitteln sollen weiss ich nicht mehr genau.
ah, ja genau der Film läuft im KoKi in der Russische Fassung mit den Deutschen Untertiteln!


 

Mittwoch, 6. Juli 2011

"Popiełuszko. Wolność jest w nas" im KoKi Freiburg

Das Freiburger Kommunales Kino zeigt am kommenden Freitag, den 8. Juli den polnischen Film "Popiełuszko. Wolność jest w nas / Die Freiheit ist in uns". Das ist ein relativ neuer Film, dessen Premiere fand am 16 Februar 2009 in der Warschauer Nationaloper statt, seitdem haben in mehr als 1,3 Millionen Menschen angeschaut was hat den "Popiełuszko. Wolność jest w nas / Die Freiheit ist in uns" zu einem der erfolgreichsten polnischen Filme der letzten Jahre. Der Film ein bewegendes Biopic des im Jahre 1984 von der kommunistischen Geheimdienst ermordeten katolischen Priester Jerzy Popiełuszko. Er war nicht nur ein politisch engagierter Priester einer Warschauer Gemeinde, sondern auch eine Kultfigur im Kampf um die geistige Freiheit während des Kriegszustandes in Polen. Fast eine halbe Million Menschen wohnten seiner Beerdigung bei und dies zu einer Zeit, in der in Polen Versammlungsverbot herrschte.
1980 wurde die freie Gewerkschaft Solidarnosc gegründet. Anlässlich der Verleihung der Solidarnosc-Medaille an den früheren Caritas-Präsidenten Georg Hüssler ist der Regisseur des Filmes Rafał Wieczyński zu Gast in Freiburg, an diesem Abend wird er auch im Kommunalen Kino zu Gast sein und stellt sich dem freiburger Publikum zum Gespräch.
Der Film "Popiełuszko. Wolność jest w nas / Die Freiheit ist in uns" wird in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Kulturverein Freiburg, dem MigrantInnenbeirat der Stadt Freiburg und dem polnischen Generalkonsulat gezeigt. Der Film läuft in Originalfassung, das heisst Polnisch mit dem Deutschen Untertiteln!
Das offizielle Trailer zum Film:

Dieser Film liegt auch auf youtube, allerdings nur in der polnischen Version. Es gibt 16 Teilen von etwa 10-minutigen Länge.


Also:
Freitag, den 8.07. um 19:30 im Kommunalen Kino Freiburg
Regie: Rafał Wieczyński,
Buch: Rafał Wieczyński,
Kamera: Grzegorz Kedzierski,
mit Adam Woronowicz, Marek Frackowiak, Zbigniew Zamachowski, Radosław Pazura
Polen 2009 | OmU | 149 Min.

Freitag, 13. Mai 2011

Filme aus Tschechien im KoKi Freiburg

Am Freitag starten im Kommunalen Kino am alten Wiehrebahnhof in Freiburg die Tschechischen Filmtage in Rahmen der 7. Tschechichen Ktulturtagen, die von der Brücke-Most Stiftung seit dem Jahr 2005 jährlich veranstaltet werden. Jedes Jahr könnten die Freiburger 4-5 aktuellen Filmen aus östlichen Nahcbarnland sehehn. Diesmal wird es aber ganz klein sein! Nur zwei KLurzfilmprogrammen plus ein Animationsfilm. Also keinen einzigen aktuellen Spielfilm aus Tschechien wird in diesem Jahr geszeigt!
Es gibt Gerüchte, daß die Brücke-Most Stiftung sich aus Freiburg nach Dreseden zurückzieht, und es sollten überhaupt die letzten Tschechichen Kulturtagen sein...
Höffentlich das Kommunale Kino hält an diesen Tradition fest und versucht im kommenden Jahr wieder mal die Filmtage zu organisieren!

Jetzt zum Programm.
Das ganze beginnt am Feitag um 19:30 mit dem ersten Kurzfilmprogram "Czech Shorts #1: Skuriles und Animiertes" Dauer ca. 94. min., alle Filme sind mit englichen Untertiteln.
Ein Toaster, der Probleme bereitet; ein wüster Kampf zwischen Messer und Gabel, ein Sprayer in der Nacht und die Abenteuer eines kleinen Mädchens im Reich der Toten. Abgerundet wird das Programm durch zwei Realfilme: Ein skurriles Portrait eines knurrigen Naturwissenschaftlers und eine Geschichte um Sohn, Vater und Black Jack.

Um 21:30 kommt das Programm Nummero zwo - "Czech Shorts #2: Liebe und Melancholie", etwa 106 min., auch mit englichen untertiteln.
Vier Filme über die Schwierigkeiten der Liebe: Ein alter Akademiker sucht eine Frau, ein junger Mann verdächtigt seine wunderschöne Freundin einer Affäre und macht sich auf die Spur. Eine junge Frau leidet leise unter der Arbeits- und Antriebslosigkeit ihres älteren Ehemanns. Und: Ein junger Mann muß sich zwischen der wilden Evelyn und seiner etwas spießigen Langzeitfreundin Olina entscheiden – was kompliziert ist, da doch im Hintergrund zwei ganz andere Burschen die Fänden ziehen. Vier poetische, melancholische und manchmal auch witzige Liebesfilme aus der Tschechischen Republik.

Am Samstag wird dann der Animationsfilm GOAT STORY / KOZÍ PŘÍBĚH gezeigt Der Film aus dem Jahr 2008 ist vom Regiesseur Jan Tomanek, 80 min. lang und wird auch mit den Englischen Untertiteln gezeigt.
Es ist eine Art tschecgichen SHREK - Der junge Handwerker Jemmy kommt zusammen mit seiner sprechenden Ziege, die den Leiterwagen hinter sich herzieht, ins mittelalterliche Prag. Dort lernt er die hübsche Katy kennen, in die er sich auf den ersten Blick verliebt. Doch seine Ziege ist eifersüchtig auf die Nebenbuhlerin. Das bemerkt Jemmy nicht, denn er arbeitet mit Meister Hanus daran, für Prag die berühmte große astronomische Uhr zu erbauen. Der erste abendfüllende tschechische Computeranimationsfilm überzeugt durch die liebevolle Darstellung des mittelalterlichen Prag und war in der Tschechischen Republik ein großer Publikumserfolg.

jetzt noch mal alle Termine in einem Überblick:

FREITAG 13. Mai.
19:30 Czech Shorts #1: Skuriles und Animiertes
| Tschechische Republik 2009 | OmeU | 94 Min.
21:30 Czech Shorts #2: Liebe und Melancholie
| Tschechische Republik 2009 | OmeU | 106 Min.

SAMSTAG 14. Mai.
19:30 Goat Story
Regie: Jan Tománek | Tschechische Republik 2008 | OmeU | 80 Min.
21:30 Czech Shorts #1: Skuriles und Animiertes
| Tschechische Republik 2009 | OmeU | 94 Min.

SONNTAG 15. Mai.
19:30 Czech Shorts #2: Liebe und Melancholie
| Tschechische Republik 2009 | OmeU | 106 Min.
21:30 Goat Story
OmeU | 80 Min.

Freitag, 25. März 2011

MARIOLA BRILLOWSKA im KOKI Freiburg


Am Sonntag den 27. März kommt die Videokünstlerin MARIOLA BRILLOWSKA nach Freiburg mit ihrem neuen Film DES TEUFELS KINDER: Die provokativ-feministische Animationsfilmerin, Dichterin, Performancekünstlerin und Professorin Mariola Brillowska widmet sich in ihrer Arbeit DES TEUFELS KINDER dem Konzept der Familie und führt hierzu sechs literarische Texte, u.a. von Sybille Berg, zusammen.
Sie nimmt den mutigen Zuschauer mit auf eine bizarre Reise von Lodz in Polen über Israel, Finnland, die Ukraine und das afrikanische Spanien zurück in den Norden nach Deutschland. Sie präsentiert Geschichten von früh erwachender Sexualität, Gewalt und ambivalenten Formen der Lust.
Der Film wird in der Reihe: FILM - MEDIEN - KUNST gezeigt
Buch & Regie: Mariola Brillowska, Deutschland 2010 | 67 Min.
Sonntag, 27.03.2011 19:30

Artentertainerin und Anarchistin ihrer Talente für Poesie, Trickfilm, Malerei, Bühne und Radio. Sie ist bildende Künstlerin, freie Autorin, sowie Regisseurin und Produzentin ihrer unzensierten, zuweilen preisgekrönten Zeichentrickfilme für Erwachsene.
MB ist 1961 in Sopot, dem polnischen LAS VEGAS inmitten der Gdansker Bucht geboren und aufgewachsen. Ihre Muttersprache ist polnisch. Mit 20 wanderte sie nach Hamburg aus, wo sie Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste studierte. Nach mehreren Kunstausstellungen und sporadischen Lehraufträgen wirkte die Autorin seit Anfang 1998 auf der Bühne der in Hamburg legendären literarischen LIV ULLMANN SHOW, sie schrieb die KRAUTZ-Kolumne in der Franfurter Rundschau, publizierte einzelne Kurzgeschichten im HAMBURGER ZIEGEL. Sie rezensiert regelmäßig Kulturereignisse für JUNGE WELT und die TAZ. Im Herbst erscheint ihr erstes Buch MEINE UNTERHOSE GEHÖRT MIR im Martin Schmitz Verlag sowie die erste CD bei Gagarin Records. 2004 startet Mariola Brillowska die Theatershowreihe SZPITAL POLSKI im Berliner HEBBELTHEATER.

http://www.mariolabrillowska.org/
Mariola Brilowska in Wikipedia
Mariola Brilowska bei GAGARIN RECORDS


Dienstag, 4. Januar 2011

Neue Seite von KoKi Freiburg

Wer es noch nicht gesehen hat, schaut mal gleich rein - der neue Internetauftritt von Kommunalen Kino Freiburg! Schön, schlicht, übersichtig! Endlich ist es möglich Tickets online zu bestellen! Auf Logo klicken!

Freitag, 19. November 2010

THE HAPPIEST GIRL IN THE WORLD

Ein rumänischer Film im Kommunalen Kino Freiburg!

Endlich ist es so weit... Über die Neue Welle im rumänischen Film sprechen die Filmliebhaber schon seit Jahren, leider blieb Freiburg bis letzt davon verschont, nur ein Film aus Rumänien gab's hier zu sehen - der Gewinner der Goldene Palme aus dem Jahr 2007 "4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage". Jetzt im November läuft im KoKi Freiburg ein neuer Film aus Rumänien "THE HAPPIEST GIRL IN THE WORLD / CEA MAI FERICITA FATA DIN LUM" Das ist der erste Film von Regiesseur Radu Jude (Jahrgang 1977) aus dem Jahr 2009.
Die kurze beschreiburng habe ich aus dem KoKi Programm entnommen:
"Delia hat im Preisausschreiben eines Saftherstellers ein Auto gewonnen und fährt nun in Begleitung ihrer Eltern in die Großstadt, um dafür in einem Werbespot aufzutreten. Doch die Dreharbeiten sind anstrengend; und zwischen den endlosen Wiederholungen der albernen Szene kommt es zu zermürbenden Auseinandersetzungen mit ihren Eltern, die sehr eigennützige Vorstellungen davon haben, wozu der Hauptgewinn dienen soll...
Offizieller Trailer (Rumänisch):

Die Filmhandlung passt in einen einzigen Sommertag, an einen Drehort in der Bukarester Innenstadt. Doch bei aller Leichtigkeit, mit der Radu Jude diese kleine Episode inszeniert, erzählt er komisch und manchmal traurig auch von den vielen Formen der Wünsche, Sehnsüchte und Illusionen, die das Geld auslösen kann. Aber das Glücksversprechen, dass Konsumieren auch das einfachste Kleinstadtmädchen im heutigen Rumänien zum glücklichsten Mädchen der Welt machen kann, bleibt ein Werbespottraum."


Ein Kinotip von mir - eine Alternative zum 1 Teil von 7 HARRY POTTER, der noch paar Monate im Cinemaxx gezeigt wird, "THE HAPPIEST GIRL IN THE WORLD" dagegen nur 2 mal an dieser Wochenende!

DER FILM LÄUFT HEUTE, AM FREITAG 19.11. UM 19:30
UND AM SONNTAG, 21.11., UM 21:30

Samstag, 8. Mai 2010

Das muß man sehen! Tschechische Filme im KoKi.


Heute am Samstag und morgen am Sonntag in unserem Kommunalen Kino in Freiburg werden insgesamt 3 tschechische Filme gezeigt. Alles läuft in Rahmen des 6. Tschechischen Kulturtagen in Freiburg. In diesem Jahr hat man das Programm deutlich abgespeckt, es gibt zum Beispiel keine Konzerte mehr, man hat sich wesentlich auf verschiedenen Lesungen und Vorträgen begrenzt. Auch das Filmprogramm wurde vom Kino gekürzt, die ersten 5 Jahre haben wir immer 5 Filme gehabt, auch für dieses Jahr wollte ich 5 Filme haben… Leider gibt es nur 3 zu sehen. Der Grund – mangelnde Nachfrage! Die Freiburger bevorzugen etwas Italienisches oder Französisches im KoKi zu schauen.
Auf jeden Fall die 3 Filme sind sehr gut, ein – DER DORFLEHRER lief letztes Jahr bei der Schwulenfilmwoche in Freiburg, und hat ein deutscher Verleih, zwei anderen wurden speziell aus Prag geliefert. Der Film IN EINER NACHT IN EINER STADT – kommt in diesem Sommer auch in deutschen Kinos, das heißt wir haben eine Vorpremiere.
Also Heute Abend und Morgen Nachmittag sied ihr alle herzlich eingeladen. Die Filme sind einfach Klasse! Meine persönliche Empfehlungen sind KARAMAZOVI von Peter Zelenka und JEDNÉ NOCI V JEDNOM MESTE – von Jan Balej, wobei KARAMAZOVI wird nur einmal gezeigt und dann wird der Film zurück nach Prag verschickt.

DER DORFLEHRER / VENKOVSKÝ UCITEL - Sa 08.05., 19:30 | So 09.05., 21:30 | Mi 12.05., 21:30
Regie: Bohdan Sláma | Kamera: Diviš Marek | mit Pavel Liška, Zuzana Bydžovská, Ladislav Šedivý | Tschech. Republik/F/D 2007 | OmU | 90 Min. |

Petr kehrt der Großstadt den Rücken, um auf dem Land eine Stelle als Dorflehrer anzunehmen. Im idyllisch gelegenen Dorf lernt er die junge Witwe Marie kennen, die mit ihrem 18-jährigen Sohn einen Bauernhof bewirtschaftet. Sie akzeptieren einander mit all ihren Zweifeln, Hoffnungen und ihrer Sehnsucht nach Liebe. Doch während Marie sich von dieser Freundschaft bald mehr erhofft, reagiert der Lehrer zurückhaltend.
Bohdan Sláma gelang eine wunderschön gefilmte, beeindruckend gespielte und tief bewegende Geschichte über zwei Menschen, die sich innig nach Liebe sehnen und doch nicht zusammen kommen können.

IN EINER NACHT IN EINER STADT / JEDNÉ NOCI V JEDNOM MESTE - Sa 08.05., 21:45 So 09.05., 17:30
Regie: Jan Balej | Tschech. Republik 2007 | ohne Dialog | 67 Min. |

Wisst Ihr, was passiert, wenn man sich einem fremden Ohr nähert? Da könnte man mitten in der Nacht einer Fee begegnen, die alle Wünsche erfüllt. Da gibt es Orte, in denen die Zeit stillsteht... In diesem abendfüllenden und preisgekrönten Animationsfilm öffnet Jan Balej die Wohnungstür in einem Prager Mietshaus und erzählt mit schwarzem Humor von vielerlei skurrilen Gestalten und ihren seltsamen Vorlieben und Erlebnissen während einer Nacht. Es sind Geschichten über die menschliche Einsamkeit und über all das Sonderbare, das uns täglich umgibt. Der Film führt dabei die lange Tradition der tschechischen Puppentrickfilme fort.

DIE BRÜDER KARAMASOW / KARAMAZOVI - So 09.05., 19:30
Regie und Buch: Petr Zelenka | Kamera: Alexander Surkala | mit Ivan Trojan, Radek Holub, Igor Chmela, Roman Luknár | Tschech. Republik/PL 2008 | OmeU | 110 Min. |

Basierend auf dem Roman von Dostojewski erzählt der Film von der Reise einer tschechischen Schauspieltruppe nach Polen, wo sie auf einem Theaterfestival die Bühnenfassung des Romans spielen will. Schauplatz der Aufführung ist ein altes, heruntergekommenes Stahlwerk in einem weitläufigen Industriekomplex. Zwischen Maschinen, Spinden und Werkzeug beginnen sie ihre Proben für das Stück, doch bald vermischen sich das literarische und das wirkliche Leben der Schauspieler.
Dostojewskis Themen spiegeln sich in den Konflikten innerhalb der Gruppe und wiederum in deren Darstellung der Bühnencharaktere. Es geht um Gut und Böse, Glaube und die Unsterblichkeit der Seele. Ein tragischer Unglücksfall überschattet ihre Arbeit. Man diskutiert, die Proben abzubrechen – doch das Spiel geht weiter, und Kunst und Leben werden immer unentwirrbarer.